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Seltene Gelegenheit: Kult-Kiosk beim Prater zu vergeben!

1020 Wien

Beschreibung

„Die Kernige“ am Prater: Wo Wiener Tradition auf moderne Kiosk-Kultur trifft!

Es gibt Plätze in Wien, die muss man nicht lange erklären – man kennt sie einfach. Das „Hütterl zur Kernigen“ ist genauso ein Ort. Perfekt positioniert an der prominenten Ecke Rotundenallee / Rustenschacherallee, liegt dieser charmante Gastro-Kiosk direkt an einer der belebtesten Schnittstellen des 2. Bezirks: dem Haupteingang zur weithin beliebten Jesuitenwiese.

Seit Jahren schätzen die Menschen im Grätzel das Hütterl als verlässlichen Fixstern. Ob Nachbarn auf einen schnellen Plausch, Familien nach dem Spielplatzbesuch oder Prater-Ausflügler, die der Duft von frisch zubereiteten Grillspezialitäten anlockt – die Frequenz vor Ort ist so lebendig wie der Prater selbst. Das ganz große kulinarische Aushängeschild, für das die Stammkundschaft auch gerne von weiter her anreist, sind die legendären Ripperl vom echten Holzkohlengrill.

Das Objekt ist ein perfekt eingespieltes Raumwunder und teilt sich in drei umsatzstarke Zonen auf:

1. Das Herzstück: Die Ripperl- & Grill-Station

Hier glüht die Kohle! Die kompakte Buffet-Küche ist voll auf das Kerngeschäft optimiert. Ob die berühmten, knusprigen Ripperl mit hausgemachten Saucen, die klassische Käsekrainer für den schnellen Hunger oder saftige Grill-Sandwiches – alles wird ruckzuck, frisch und mit dem unverwechselbaren Holzkohle-Geschmack direkt vor den Augen der Kunden zubereitet.

2. Der Umsatz-Bringer: Das Eis- & To-Go-Fenster

Wenn im Frühling und Sommer die Massen auf der Jesuitenwiese die Sonne genießen, sorgt das separate Verkaufsfenster an der Außenseite dafür, dass die Kassa glüht. Wer im Vorbeigehen nur schnell eine kühle Erfrischung, ein frisch gezapftes Bier zum Ripperl, einen Spritzer oder eine Kugel Premium-Eis für die Kinder sucht, wird hier im schnellen „Zack-Zack-Verfahren“ bedient. Das entlastet die Grill-Station im Inneren komplett und sichert enormen To-Go-Umsatz.

3. Die Prater-Oase: Der gemütliche Schanigarten

Das erweiterte Wohnzimmer des Hütterls. Sobald das Wetter passt, heißt es hier für die Gäste: „Bitte Platz zu nehmen!“. Im eigenen Gastgarten sitzen die Stammkunden beim gemütlichen After-Work-Bier, während Familien und Ausflügler ihre frisch gegrillten Ripperl in aller Ruhe im Freien genießen. Das sorgt für echtes Wiener Heurigen-Flair am Praterrand und verlängert die Verweildauer der Gäste.

Ein echtes Stück Wiener Kulturgeschichte: Die k.u.k. Historie des Standorts

An diesem geschichtsträchtigen Platz wird Wiener Kulturgeschichte spürbar: Schon vor fast 150 Jahren strömten die Wiener an genau diese Ecke, um sich zu erfrischen und auszutauschen. Als neuer Betreiber kaufen Sie hier nicht einfach nur ein modernes Gastro-Objekt, sondern schreiben das nächste erfolgreiche Kapitel einer echten Prater-Institution fort.

  • Die Geburtsstunde (Die Weltausstellung 1873 & die Rotunde): Der Ursprung geht direkt auf die Wiener Weltausstellung zurück. Entlang der neu angelegten Hauptflaniermeilen erteilte das kaiserliche Obersthofmeisteramt erstmals offizielle Lizenzen für provisorische Holzbuden. Als sogenannte „Limonadehütte“ (Kracherl-Bude) wurde hier „Gefrorenes“ (Speiseeis) serviert, dessen Eis im Winter mühsam aus den Prater-Donauauen ausgeschnitten und in tiefen Strohgruben bis in den Hochsommer gelagert wurde.
  • Die Jahrhundertwende (Tröpferlbäder & Standl-Kultur um 1900): Als sich die Jesuitenwiese zum beliebten Freizeit- und Sportareal der Wiener Arbeiterklasse wandelte, wurde aus der temporären k.u.k. Bude ein ganzjähriger, fester Holz-Kiosk. Neben Eis im Sommer etablierte sich schnell der Verkauf von heißen Würsteln und Flaschenbier für die Heerscharen an Spaziergängern.
  • Die Nachkriegszeit (Das klassische Prater-Buffet ab den 1950ern): Nach der Zerstörung des Praters im Zweiten Weltkrieg wurde die Hütte in den frühen 1950er-Jahren in ihrer heutigen Grundform als einfacher Holzriegelbau neu errichtet und fungierte jahrzehntelang als legendäres „Buffet Jesuitenwiese“ – eine absolute Institution für die Leopoldstädter.
  • Die Neuzeit (Die Modernisierung ab den 2000ern): Um die Jahrtausendwende wechselte der Traditionsstandort in neue Hände und wurde schrittweise vom reinen Nachkriegs-Kiosk zum heutigen, charmanten Gastro-Hütterl weiterentwickelt. Mit dem Einstieg von "der Kernigen" und dem darauffolgenden Hauptmietvertrag im Jahr 2004 wurde diese über 120-jährige Tradition schließlich erfolgreich im neuen Jahrtausend verankert. Die historische Holzstruktur blieb optisch perfekt erhalten, während das Innere gewerberechtlich umfassend modernisiert wurde.

Ihr Weg zum eigenen Prater-Standort:

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Gerne übermitteln wir Ihnen nach Übermittlung Ihrer vollständigen Kontaktdaten (Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail) das detaillierte Unterlagenpaket sowie die genauen Rahmenbedingungen.

Besichtigungstermine & Diskretion:

Aus Rücksicht auf den laufenden Betrieb bitten wir höflich darum, das Objekt nicht eigenständig zu betreten oder das Personal vor Ort anzusprechen. Besichtigungen finden ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung und in unserer Begleitung statt.

Wir freuen uns auf Ihre qualifizierte Anfrage!

 

Hinweis bezüglich Pachtvertrag:

Die verbindlichen Daten zur bisherigen sowie zur künftigen Pacht liegen aufgrund urlaubsbedingter Abwesenheiten bei der Verpächterin (BIG) noch nicht schriftlich vor. Die genauen Zahlen werden allen Interessenten nachgereicht, sobald die wir die Unterlagen erhalten haben.

Der Vermittler ist als Doppelmakler tätig.

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